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Zur Person James Loeb James Loeb wurde am 6. August 1867 als drittes von vier Kindern in New York geboren. Seine Eltern waren der Bankier Solomon Loeb, der ursprünglich aus Worms stammte, sowie die Pianistin Betty Loeb (geb. Gallenberg), die in Mannheim und Paris eine Ausbildung genossen hatte. Nach häuslichem Privatunterricht, bei dem Loeb unter anderem das Cello-Spielen erlernte, besuchte er die „Hull‘s School“ und das private „Collegiate Institute“ in New York. Von 1884 bis 1888 studierte Loeb an der Universität in Harvard, anschließend arbeitete er zunächst 13 Jahre lang im elterlichen Bankgewerbe in New York, in dem er jedoch nie richtig glücklich wurde. Auch hatte der Mäzen, Wissenschaftsförderer und Kunstsammler sein Leben lang immer wieder mit privaten Schicksalsschlägen und teils schweren Depressionen zu kämpfen. Diese Krankheit brachte ihn 1905 nach Europa, wo er zunächst durch Skandinavien und schließlich nach Wien reiste. In der österreichischen Hauptstadt traf er den Psychologen Sigmund Freud, der ihm wohl zu einer Kur im „Kurhaus Stahlbad“ am Staffelseesüdufer riet. 1906 kurierte sich Loeb im Sanatorium mit Blick auf den Staffelsee. In der Folgezeit wohnte er in den Sommermonaten in einer Villa nicht unweit des Stahlbades, in den Wintermonaten in München. Doch Loeb blieb der Staffelsee-Gemeinde weit enger verbunden als der Landeshauptstadt: So weist beispielsweise die nach einem erneuten Besuch in der Universität Harvard begründete „Loeb Classical Library“ in zahlreichen Vorworten Loebs die Ortsangabe Murnau auf. Obwohl er in den USA geboren und erzogen wurde, sah der amerikanisch-deutsch-jüdische Bankier Bayern zunehmend als seine Heimat an und soll dies auch mit dem mundartlichen Ausspruch „Dahoam is’ dahaom“ ausgedrückt haben. Weiter 
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