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Stiftung des Gemeindekrankenhauses und andere Wohltaten Loebs Doch James Loeb dachte nicht nur an sein eigenes Wohl: Neben zahlreichen Stiftungen in den USA, wo er unter anderem der Universität Harvard Spenden zukommen ließ, und München, wo er die „Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie“ (heute Max-Planck-Institut für Psychiatrie) förderte und das erste Münchner Studentinnenheim stiftete, ließ er auch Murnau viele Wohltaten zukommen: So ließ James Loeb ab 1931 das Gemeindekrankenhaus von seinem Architekten Carl Sattler planen und bauen. Loeb übernahm dabei die vollständige Finanzierung des Baus. Er verfügte zudem, dass nur Handwerker aus Murnau und Umgebung den Bau ausführen sollten, wodurch er den durch die Weltwirtschaftskrise gebeutelten Menschen in der Region wieder Arbeit verschaffte. Das Murnauer Gemeindekrankenhaus wurde schließlich 1932 fertig gestellt. Zudem ließ Loeb der Gemeinde Murnau Spenden zur Verteilung an Hilfsbedürftige zukommen und finanzierte zahlreiche kleinere Projekte. Doch das Leben meinte es nicht immer gut mit ihm: Zahlreiche persönliche Schicksalsschläge und der aufziehende Antisemitismus der NS-Zeit ließen Loeb todkrank werden. Am 28. Januar 1933 starb seine Frau Mare Antonie Loeb. Währenddessen wurde Murnau zu einer Hochburg der NSDAP, in der die Nationalsozialisten zunehmend Anhänger fanden und es immer wieder zu Ausschreitungen kam. Am 4. März 1933, einen Tag vor der letzten Reichstagswahl, wurde eine Hakenkreuzflagge auf dem Rathaus gehisst. Am folgenden Wahltag stimmten 52,8%, also mehr als die Hälfte der wahlberechtigten Murnauer Bevölkerung, für die NSDAP. Schwer beunruhigt von dieser Entwicklung reiste Loeb nach Zürich in die Schweiz, um sich dort mit seinem Rechtsanwalt zu beraten. Nach seiner Rückkehr verstarb James Loeb am 27. Mai 1933 auf seinem Gut in Hochried. Trotz der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten vermachte er große Teile seiner Kunstsammlung der Staatlichen Antikensammlung in München, auch die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie wurde in seinem Testament mit einer großen Summe bedacht. Es wird angenommen, dass das Testament aufgrund seines unerwarteten Todes nicht mehr geändert wurde. Sein Grab befindet sich auf einer kleinen Anhöhe am Marie-Antonien-Weg in Murnau unweit seines Landhauses. Weiter 
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